Eine globale Katastrophe bahnt sich in Form des Kometen Clarke an, der mit der Erde zu kollidieren droht. Um das Fortbestehen der Menschheit zu sichern, werden einige Personen aufgrund des Berufs, den sie ausüben, mit ihren Familien von der Regierung ausgewählt, um einen sicheren Unterschlupf aufsuchen zu können. Darunter auch der Bauingenieur John Garrity sowie seine Frau Allison und der gemeinsame Sohn Nathan. Ziel ist ein unterirdischer Bunker in Grönland, zu dem sich die Familie Garrity auf den Weg macht, wobei es einige Hürden zu überwinden gilt … So weit die Ausgangssituation des ersten Teils von GREENLAND.

Der Film GREENLAND 2 knüpft an diese Vorgeschichte an, allerdings fünf Jahre später. Wir treffen wieder auf die Familie Garrity und erfahren nicht nur etwas über ihr Leben im Bunker, sondern auch darüber, wie sehr sich die Welt durch den Einschlag des Kometen verändert hat: Die Erde, so wie sie einmal war, existiert nicht mehr, und die Überlebenden sind dazu gezwungen, sich in einer von Zerstörung, Unsicherheit und Gewalt geprägten Umwelt zurechtzufinden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Zusatz „Migration“ im Originaltitel. Die Definition dieses Begriffs bedeutet nämlich laut Duden „Wanderung oder Bewegung bestimmter Gruppen von Tieren und Menschen“ sowie „Abwanderung in ein anderes Land, in eine andere Gegend, an einen anderen Ort“.

In GREENLAND 2 müssen sich die Menschen aufgrund ihrer neuen Realität oft auf den Weg zu neuen Orten machen, ohne zu wissen, was sie dort erwartet, aber mit der Hoffnung, bessere Lebensumstände vorzufinden; sie werden also zu Migranten. Diese Reise ins Ungewisse birgt allerdings Gefahren und fordert immer wieder zu moralischen Entscheidungen heraus.

Somit verbindet GREENLAND 2: MIGRATION actiongeladene Szenen gekonnt mit dramatischen Elementen, wobei allerdings einige Aspekte der Handlung vorhersehbar sind.
(Diana Sabrina Linnarz)
Eindrucksvolle Bilder und eine mitreißende Handlung mit vorhersehbaren Wendungen

