(OT: JOHN WICK: CHAPTER 2)

Regie: Chad Stahelski / USA 2017 / 122 Min.

Darsteller: Keanu Reeves, Common, Riccardo Scamarcio, Laurence Fishburne, Ruby Rose

Produktion: Chad Stahelski, Basil Iwanyk 

Freigabe: FSK 18

Verleih: Concorde Filmverleih

Start: 16.02.2017

 

The Boogeyman is back! JOHN WICK war 2015 DIE Action-Überraschung des Jahres. Wir lieben die Simplizität des 80er-Actionkinos in Kombination mit dem modernen Look und dem eleganten Kampfstil, der an EQUILIBRIUM erinnert. JOHN WICK: KAPITEL 2 knüpft nahezu nahtlos an den ersten Teil an: Nachdem Wick (Keanu Reeves) sich für seinen Hund gerächt hat, besorgt er sich – natürlich spektakulär tödlich – seinen Wagen wieder und schließt gleichzeitig Frieden mit dem Bruder (Peter Stormare) seiner Nemesis Viggo Tarasov (Michael Nyqvist). Doch bevor Wick seine wohlverdiente Rente mit seinem neuen Hund genießen darf, fordert sein Kollege Santino (Riccardo Scamarcio) noch einen Gefallen ein, den er ihm schuldig ist. Notgedrungen und widerwillig macht sich John auf nach Rom, um dort Santinos Schwester Gianna (Claudia Gerini) zu töten. Dieser vermeintlich letzte Gefallen löst allerdings eine Kettenreaktion aus, und John Wick gerät ins Fadenkreuz zahlreicher Killer.

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Anstatt stumpf auf die Formel “höher, schneller, weiter” zu setzen, wie es im Actiongenre oft üblich ist, konzentriert sich Kapitel 2 auf die Welt rund um “Continental” – die Agentur, die als Mittler zwischen Wick sowie unzähligen weiteren Auftragskillern und etwa der Mafia fungiert. Wir tauchen tief in Johns (ehemalige) Welt ein, und da gelten knallharte Regeln. Freundschaft und Emotionen zählen nicht, nur Loyalität und Kodizes. Als Location Rom zu wählen geht komplett auf: Der insgesamt elegante Stil, der sich durch den Film zieht (Choreografie, Style, Anzüge, Farben), passt haargenau zur ewigen Stadt, und so dürfen wir ästhetisch komponierte Bilder auf der Leinwand genießen. Selten sah ein moderner Actionfilm so schön aus – Ästhetik in Blut. Und Reeves IST John Wick: Selten standen jemandem Knarre und Anzug so gut, niemand hält eine Waffe so cool und zugleich elegant wie Keanu Reeves als der “Boogeyman”.

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