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NEU VON PALATIN MEDIA!

Dürfen wir vorstellen. Palatin Media, die schon seit kurzer Zeit nun auch Filme als DVD und Blu-ray selbst vermarkten!
Zum Ende des Jahres haben sie mit APEX und KILLING FIELDS zwei Bruce Willis-Filme, sowie die komplette Serie, mit Staffel 1-4 von CONTINUUM und den Geisterschocker THE MAID aus Thailand, im Gepäck, Hier findet ihr die Reviews, Trailer und die Kauflinks. Viel Spaß beim Lesen!

APEX

Jagen ist seit Langem der Sport der Reichen und Exzentrischen. Vor allem die Trophäenjagd zieht Wohlhabende an wie das Licht die Motten. Je reicher, desto ausgefallener müssen die Trophäen sein. Kaum überraschend also, dass es eine Firma gibt, die sich darauf spezialisiert hat, den Superreichen die einzige Trophäe anzubieten, die sonst nirgendwo zu haben ist: Menschen. Auf einer speziell präparierten Insel können zahlungskräftige Möchtegernjäger Menschen nach Lust und Laune töten. Einer ist dabei erfolgreicher als seine Jagdkumpane. Dr. Rainsford (Neal McDonough) verlangt nach immer gefährlicheren und herausfordernderen Kandidaten, und so bietet die geheimnisvolle West der Jagdgesellschaft eines Tages den verurteilten Ex-Cop Thomas Malone (Bruce Willis) als Beute an. Malone scheint nicht totzukriegen zu sein und ist in seiner Laufbahn schon mehrfach nur knapp mit dem Leben davongekommen. Es bahnt sich eine spannende Jagd an, in der alle Beteiligten bis an ihre Grenzen gehen müssen, um als Sieger vom Platz zu gehen.
APEX erinnert auf den ersten Blick schwer an THE HUNT, verzichtet aber auf den kontroversen politischen Unterton und konzentriert sich eher auf die Kluft zwischen Arm und Reich. Der Kampf zwischen Jägern und Gejagten ist ein gelungener Unterbau für einen Actionthriller, der alle Beteiligten brillieren lässt. Besonders positiv fällt auf, dass man nicht versucht hat, Bruce Willis auf Teufel komm raus in sein altes Korsett des Actionstars zu zwängen. Der leicht in die Jahre gekommene Star muss sich diesmal mehr auf Verstand und Manipulation verlassen als auf rohe Gewalt. Der restliche Cast sorgt stattdessen dafür, dass es trotzdem noch hart zur Sache geht, und die teils rabiate Action wird mit einer subtilen Schicht Humor gekonnt aufgelockert, ohne die Spannung zu sehr in den Hintergrund zu stellen. Vor allem aber McDonough als soziopathischer Dr. Rainsford stiehlt seinen KollegInnen die Show und ist ein wahrer Augenschmaus, wann immer er zu sehen ist. Insgesamt ein rundum gelungenes Paket. (Hendrik Mutzenbach)

Spannend bis zum Schluss

 

Trailer:

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KILLING FIELD

 

Es ist schön, wenn Menschen Spaß in ihrem Job haben. Violet (Kate Katzman) und Jean (Zack Ward, POSTAL) haben wirklich Freude bei dem, was sie tun, Drogen dealen zum Beispiel oder anderen Menschen Ärger bereiten. Schon am Beginn zeigt KILLING FIELD, dass er ein Herz für B-Movie-Figuren hat. Die beiden künstlich blonden, geschminkten Verbrecher sind eine Kinofantasie. Eine Kinofantasie sind auch ihre Widersacher. Während die Verbrecher einen Drogendeal durchziehen wollen, versuchen die Cops David (Bruce Willis) und Cal (der Österreicher Swen Temmel, der eine gewisse Bekanntheit durch seine Anwesenheit beim Alec-Baldwin-Schussunfall auf dem Set von RUST erlangt hat), sie zu verhaften. Das geht schief, David wird angeschossen, die Verbrecher fliehen im Auto, Cal hetzt hinter ihnen her, und die drei landen auf der einsamen Farm von Eric (Chad Michael Murray). Dieser trauert um Frau und Tochter, die bei einem Autounfall gestorben sind, und hätte gerne seine Ruhe, um zu trinken und des Lebens müde zu sein. Drei Typen, die ihm seine Küche zerlegen, braucht er nicht. Als er mit seiner Schrotflinte für Ordnung sorgen will, wird er überwältigt, schafft aber mit Cal die Flucht. Bald darauf kommen weitere Verbrecher zur Farm, und sie haben den verletzten David bei sich.
Eine bewaffnete Übermacht, ein abgeschiedener Ort, keine Hilfe von außen – und mittendrin Bruce Willis. Natürlich ist KILLING FIELD kein STIRB LANGSAM, und Bruce Willis hat die 60 auch schon klar überschritten. Wie in seinen anderen, in den letzten Jahren im Dutzend für die Emmett/Furla/Oasis Films produzierten Billig-Werken wie HARD KILL ist Willis der große Name ohne viel Screentime, Dialog und Action, aber mit Charisma. Spaß macht der schnörkellose und simple Film trotzdem. Denn es kommt, wie es kommen muss: Cal und Eric mischen die Übermacht auf. Dabei gibt es eine gelungene Szene: Nachdem zwei Autos zusammenkrachen, ist Eric so betäubt, dass er nicht eingreifen und nur benommen zusehen kann, wie Cal kämpft. Und am Ende des Films greift auch Sir Bruce noch ins Geschehen ein. (Christian Zechner)

Schnörkellose B-Action mit Bruce

Trailer:

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THE MAID

Von Geisterfilmen weiß man: Wenn etwas im Leben nicht erledigt werden kann, wirkt es im Jenseits nach, dann finden die Toten keine Ruhe und geistern herum. Es ist für den Zuseher also kein abwegiger Gedanke, dass auch im herrschaftlichen Haus von Uma (Savika Chaiyadej) und Nirach (Theerapat Sajakul) etwas passiert ist, das nachwirkt. Als die junge Joy (Ploy Sornarin), nachdem das letzte Dienstmädchen vor seltsamen Erscheinungen geflohen ist, ihre Stelle in dem Haus antritt, wird auch sie von einer Erscheinung heimgesucht, die schrecklich aussieht und einen Sinn für überraschende Auftritte aus dem Dunkeln hat. Bald hat Joy die Vermutung, dass es sich um das Dienstmädchen Ploy (Kannaporn Puangtong) handelt, das vor ein paar Jahren plötzlich und ohne Abschied aus dem Haus verschwunden ist. Aber welches Geheimnis gibt es in dem Haus? Und welches Geheimnis hat die scheinbar so sanfte Joy?
THE MAID ist ein Geisterfilm aus dem fernen Thailand. Aber er ist teilweise weniger exotisch, als man vermuten könnte. Manches Inhaltliche oder Inszenatorische kennt man schon, wenn auch vielleicht in einem etwas anderen Kontext. Das gilt für die unheimliche Puppe, hier ein Affe mit Fliege und Anzug, das gilt für die graue – und grausige – Erscheinung im Spiegel, das gilt für den anschwellenden Ton, wenn man sich schrecken soll. Der Film ist in ein Vorspiel und drei Kapitel unterteilt, wobei er ein bisschen braucht, um die Zuseher für seine Geschichte und die Figuren einzunehmen. Im Vorspiel, als er das Dienstmädchen in die Flucht treibt, will Regisseur Lee Thongkham zu schnell zu viel. Aber dann gelingt ihm viel Interessantes. Etwa, wie in Joys Gegenwart die Vergangenheit eindringt, wie Uma und Nirach in ihrem Leben die Moderne aussperren oder wie sie die Äußerlichkeit zelebrieren, um die Risse im schönen Schein zu verdecken. Für einen Geisterfilm, der über lange Zeit auf Atmosphäre und elegische Musik setzt, ist das Ende – so viel sei verraten – sehr, sehr blutig. Insofern ist THE MAID dann doch exotisch. (Christian Zechner)

So blutig kann ein Geisterfilm sein

 

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CONTINUUM – COLLECTOR’S EDITION

 

2077 ist der feuchte (Alb-)Traum der selbst ernannten Querdenker in Erfüllung gegangen: Die hochverschuldeten nationalen Regierungen haben ihre Machtbefugnisse an multinational operierende Konzerne übertragen. Deren CEOs schließen sich in einem Rat zusammen, der quasi eine Weltregierung stellt. Die Gesellschaft wurde umstrukturiert, und der allgemeine Wohlstand wird auf Kosten der Ärmsten, die als moderne Sklaven über die Runden kommen müssen, gesichert. Der Widerstand gegen das Regime radikalisiert sich schließlich und versucht den Rat mit einem an 9/11 erinnernden Terroranschlag zu eliminieren. Die für den Massenmord Verantwortlichen werden dingfest gemacht und sollen hingerichtet werden, jedoch gelingt es der Gruppe, durch ein Zeitportal ins Jahr 2012 zu entkommen. Die Polizistin Kiera (Rachel Nichols, ALIAS, P2) wird zur Trittbrettfahrerin des fehlgeleiteten Zeitreisetrips und versucht fortan zu verhindern, dass die Angehörigen der Liber8 Einfluss auf ihre Zukunft, in der sie ihre Familie zurücklassen musste, ausüben. Unterstützt von der jugendlichen Version des späteren Konglomeratsvorsitzenden Alec Spade und zahlreichen Hightech-Gimmicks, gibt sie sich als Angehörige einer Spezialeinheit aus und versucht fortan mit ihrem Partner Carlos Fonnegra (Victor Webster), einem Cop aus der Gegenwart von 2012, den Zeitreisenden das Handwerk zu legen.
Die Ausgangssituation von CONTINUUM ist, wie diese knappe Exposition andeutet, deutlich komplexer und das Figurenensemble vielschichtiger und umfangreicher als in handelsüblichen Future-Cop-Zeitreiseszenarien, wobei Serienerfinder Simon Barry und seine AutorInnen über 42 Episoden ihre Figuren nicht aus den Augen verlieren und immer neue Konfliktfelder eröffnen. Nachdem Staffel 1 bereits 2013 im Pay-TV ausgestrahlt wurde, erfolgte 2020 die Auswertung der restlichen, nun ebenfalls synchronisierten Staffeln im Streaming. Da nach Staffel 3 bereits die Produktion eingestellt werden sollte, ermöglichte die verkürzte vierte Staffel ein weitgehend zufriedenstellendes Finale. (Boris Klemkow)

Mitreißende Genreerzählung mit starker Protagonistin und aktuellen Bezügen

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