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POSSESSOR kommt …

Im Rahmen der ersten Kino(wieder)öffnungen hatten wir bereits – in Kooperation mit dem Kinoverleih – einigen von euch, liebe DEADLINE-Leser, den Film in Form eines Gratis-Besuchs nahegebracht. Der ungemütliche und mit Fug und Recht mit einer FSK 18 bedachte Body-Horror erscheint von Turbine in nicht ganz drei Monaten in seiner uncut-Fassung im Home Entertainment, noch dazu in fast jeder nur erdenklichen Sammler-Edition in schönen verschiedenen Covervarianten.

Als da wären das Turbine Shop-exklusive BD/DVD Mediabook ein alternatives BD/DVD Mediabook das Turbine Shop-exklusive UHD/BD Mediabook, das BD-Steelbook mit gänzlich anderem Coverdesign und das UHD/BD-Steelbook noch obendrein. Am besten gleich vorbestellen. Die Auflagen sind limitiert.

 

Hier unser POSSESSOR-Review aus der aktuellen DEADLINE #90. 

Nicht umsonst landet POSSESSOR in unseren Jahrescharts (Powered von Teufel) ganz weit vorne.

Acht Jahre nach seinem Debüt ANTIVIRAL (2012) wagt sich David-Cronenberg-Sprössling Brandon an seinen zweiten abendfüllenden Spielfilm und tritt thematisch in exakt jene Genre-Fußstapfen, die sein Vater, Genre-Papst und Body-Horror-Mastermind, beinahe überlebensgroß hinterließ. Im Science-Fiction-Thriller POSSESSOR greift er jedoch nicht einfach nur die radikale, destruktive Veränderung des menschlichen Körpers durch Mutation auf, sondern rückt den Kontrollverlust der Psyche und des Fleisches in den Fokus.

Tasya Vos (Andrea Riseborough) ist eine meisterhafte Killerin. Als ausführendes Organ einer ebenso dubiosen wie progressiven Agentur nutzt sie modernste Technologie, um in das Gehirn und in das Bewusstsein anderer Menschen einzudringen, um diese zu steuern. So übernimmt sie vollkommen die Kontrolle über verschiedene Personen, um Attentate und Morde auszuführen, ohne selbst in Verdacht zu geraten. So werden perfekte Verbrechen begangen. Als Tasya eines Tages einen weiteren Routinefall übernimmt, schlüpft sie in den Körper des Angestellten Colin (Christopher Abbott), um dessen Lebensgefährtin Ava (Tuppence Middleton) und deren Business-Vater John Parse (Sean Bean) zugunsten einer weiteren Person zu ermorden. Doch der permanente Körperwechsel zehrt an Tasyas eigener Psyche und Physis. Gefangen in Colins Bewusstsein, scheint sie sich selbst zu verlieren.

Brandon Cronenberg schafft eine perfekte Komposition aus stark unterkühlten, fast schon sterilen Bildern von Alltag, Arbeitswelt und omnipräsenter Paranoia, die immer wieder durch phantasmagorische Einschübe ausgehebelt werden. Der Kampf zweier Seelen in einem Körper mutiert somit zum ästhetisch-pervertierten Fiebertraum, der audiovisuell sämtliche Sinne befeuert und eine hypnotische Sogkraft erzeugt. Zwischen sinnlicher Lust, eiskaltem Kalkül sowie nüchternem Kapitalismus mäandert POSSESSOR meisterhaft, eskaliert in schmerzhaft-brutalen Gewalteruptionen und deliriert in formvollendeter, nahezu rauschhafter Eleganz. David Cronenberg wird stolz sein. (Daniel Gores)

Fiebrige Extremerfahrung: hypnotisch, elektrisierend, verstörend

 

Der Disc-Inhalt ist auf allen Versionen identisch: Ungekürzte Filmfassung – Featurettes mit den Filmemachern und Schauspielern: Identitätskrise über die Charaktere und Psychologie (ca. 14 Min.), Eine überhöhte Welt über den Look (ca. 10 Min.), Die Freude am Praktischen über die Spezialeffekte (ca. 12 Min.) – 3 entfernte Szenen (ca. 8 Min.) – Trailer aus Deutschland und USA – 68-seitiger Buchteil Der blutrote Schmetterling von Stefan Jung
* Bonusmaterial in HD mit optionalen deutschen/englischen Untertiteln

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