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Rechtsstreit um FREITAG DER 13. beendet

Rechtsstreit vorbei – bald endlich wieder Freitag der 13.?

FREITAG DER 13.: Rechtsstreit um die Marke beendet

Mittlerweile sind knapp 13 Jahre seit dem letzten Leinwandauftritt von Horror-Ikone Jason Voorhees ins Land gezogen, und endlich ist der Rechtsstreit zwischen Regisseur Sean S. Cunningham und Drehbuchautor Victor Miller offiziell beendet. Was das für die potenzielle Zukunft des Franchises bedeuten könnte und was Fans der Horrorfilm-Reihe nun erwarten könnten:

Cunningham und Miller zogen vor Jahren vor Gericht, um die Rechte der Marke FREITAG DER 13. in einem Rechtsstreit klären zu lassen. Zwischen den beiden Parteien herrschte in dieser Sache eine extrem große Meinungsverschiedenheit. Drehbuchautor Victor Miller setzte auf ein neues Gesetz, dass es Autoren in den USA ermöglicht, 35 Jahre nach Veröffentlichung ihres Werks Anspruch auf ihr Skript zu erheben.

Victor Miller erhält Recht

Regisseur Cunningham bestand darauf, dass Miller dieses Recht nicht zustünde, weil es sich bei FREITAG DER 13. um eine Auftragsarbeit handelte und nicht um sein eigenes geistiges Eigentum. Das Gericht sah dies allerdings anders und entschied nun zu Millers Gunsten. Zwar blieb Cunningham die Möglichkeit, Einspruch gegen das Urteil zu erheben, er verzichtete aber darauf.

Weil die Frist dafür inzwischen verstrichen ist, gilt der Rechtsstreit jetzt offiziell als abgeschlossen. Jedoch klappt eine weitere Adaption des Stoffes nur dann, wenn sich die beiden Parteien vertragen und gemeinsam arbeiten. Denn Miller besitzt ausschließlich die Rechte in den USA und außerdem nur die am Originalfilm aus dem Jahr 1980. Dort tauchte Jason bekanntermaßen lediglich am Ende als Kind auf. Cunningham behält indes die Rechte am erwachsenen Jason Voorhees, inklusive seiner ikonischen Eishockey-Maske sowie der Machete. ABER: Er müsste Miller um Erlaubnis bitten, Jason wieder auf die Leinwand oder ins Heimkino zu bringen, um die Rechte für einen FREITAG DER 13.-Film zu bekommen.

Rechtsstreit zuende, aber es bleibt kompliziert

Mit diesem Urteil und dem Verzicht Cunninghams auf einen Einspruch hat der Rechtsstreit zwar ein Ende gefunden, die künftige Fortführung des Franchises ist dennoch ungewiss. Dass Cunningham auf den Einspruch verzichtet hat, schürt die Hoffnungen der zahlreichen Fans, dass sich die beiden womöglich doch einig geworden sind. Vielleicht handelt es sich tatsächlich um eine Win-Win-Situation – sowohl für die Filmschaffenden als auch für die Filmenthusiasten.

Schließlich hat niemand was von einem FREITAG DER 13. Film ohne Jason Voorhees, der nicht international erscheinen darf. Oder von einem Film mit Jason Voorhees, der nicht FREITAG DER 13. heißen – oder in dessen Universum spielen – darf.

Wir sind gespannt und hoffen, dass Cunningham und Miller bald möglichst an einem Strang ziehen und uns mit einem weiteren blutrünstigen FREITAG DER 13. Slasher mit Jason Voorhees verwöhnen. Verdient hätte es die beliebte wie unterhaltsame Horror-Reihe allemal. Oder wie seht Ihr das?

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Rechtsstreit vorbei – bald endlich wieder Freitag der 13.?

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