(OT: ROGUE ONE: A STAR WARS STORY)

Regie: Gareth Edwards / USA 2016 / 133 Min.

Darsteller: Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Mads Mikkelsen, Alan Tudyk, Riz Ahmed, Forest Whitaker

Produktion: Kathleen Kennedy, John Knoll, Jason D. McGatlin, Simon Emanuel, Kiri Hart

Freigabe: FSK 12

Verleih: Walt Disney

Kinostart: 15.12.2016

 

Mit ROGUE ONE erwartet uns der erste Film im Kino, der unter der Rubrik A STAR WARS STORY subsumiert wird und nicht die bisherige STAR WARS-Saga vorantreibt, sondern als eigenständiger Film in diesem Universum situiert ist. Trotzdem steht ROGUE ONE in gewisser Weise in Verbindung zur bisherigen Saga, ergänzt diese aber um viele Figuren und neue Schauplätze. Protagonistin des Films ist die Einzelgängerin Jyn Erso (Felicity Jones), die mit einigen kriminellen Delikten in ihrer Vita aufwarten kann und dem Imperium ein Dorn im Auge ist. Für die Rebellen umMon Mothma (Genevieve O’Reilly) auf der anderen Seite hat sie einen hohen Nutzen, da es sich bei Jyn um die Tochter Galen Ersos (Mads Mikkelsen) – des Erbauers des Todessterns – handelt. Ziel ist es demnach, herauszufinden, was besagte Superwaffe kann, und in einem zweiten, durchaus wichtigeren Schritt, wie sie zerstört werden kann. Zur Erfüllung dieses wagemutigen Abenteuers stehen der Heroin Jyn der Captain Cassian Andor (Diego Luna) und dessen umprogrammierter Sicherheitsdroide K-2SO (Alan Tudyk) sowie der blinde Krieger Chirrut Imwe (Donnie Yen) und dessen Gefolgsmann Baze Malbus (Jiang Wen) zur Seite. Die imperialen Mächte versuchen auf der anderen Seite, den Todesstern alsbald einsatzbereit zu bekommen, um seine Zerstörungskraft zu testen. Dies sind die Weichen der Geschichte, die es im Detail im Kino zu erleben gilt.

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Auch wenn im Vorfeld groß propagiert wurde, dass mit den singulären Abenteuern der A Star Wars Story-Filme stilistisch neue Wege beschritten werden sollen, die das Universum um neue Facetten erweitern, muss ernüchternd festgestellt werden, dass ROGUE ONE wenig Neues bietet – dies muss per se aber erst mal nichts Schlechtes sein. Der dramaturgische Aufbau des Films folgt den Schemata der Heldenreise der bisherigen Star Wars-Episoden. Um ihr Ziel zu erreichen, müssen Jyn und ihre Gefolgschaft verschiedene Planeten bereisen und dort Aufgaben erledigen. Weitere dramaturgische oder figurative Ähnlichkeiten sind ohne zu spoilern nur schwer zu benennen, und so darf sich jeder STAR WARS-Fan selbst detektivisch auf die Suche begeben.

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