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SUPERGIRLS SUPERMAN – IM GESPRÄCH MIT TYLER HOECHLIN

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Den charismatischen Kalifornier mit deutschen Wurzeln haben sicher die meisten von uns zuerst in Sam Mendes’ ROAD TO PERDITION als Tom Hanks’ Filmsohn wahrgenommen. Da war er gerade 14, hatte aber dennoch zuvor schon einige Film- und Werbeerfahrung gesammelt. Seitdem ist er vor allem im TV zu sehen, besonders regelmäßig in Serien wie TEEN WOLF und kürzlich gar als Superman in SUPERGIRL.

THE DOMESTICS bedeutet für Hoechlin mal wieder die große Leinwand, auf der er an der Seite von Kate Bosworth in einer tristen und martialischen Postapokalypse für Liebe und Normalität kämpft.

 

DEADLINE: Worum geht es eigentlich in THE DOMESTICS?

 

Tyler Hoechlin: Es geht darum, was man alles durchmachen muss, damit eine Beziehung funktioniert. Manchmal fühlt es sich wie ein Kampf an. Mike P. Nelson, unser Regisseur, hatte ein sehr gutes Konzept, um dieses Thema zu behandeln. Er wollte, dass dieser Kampf sichtbar wird, indem man einem Paar folgt, das versucht, in dieser verrückten Welt zu überleben. Für mich war es wichtig zu zeigen, wie schön es ist, wenn man am Ende des Tages, manchmal nach einem harten Kampf, glücklich miteinander ist.

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DEADLINE: Und die Geschichte um dieses Paar wird in einen postapokalyptischen Kontext gesetzt.

 

Tyler Hoechlin: Für mich kam THE DOMESTICS genau zu einem Zeitpunkt, an dem ich etwas in diesem Genre machen wollte. Mir gefällt diese Art von Apokalypse, die nicht in einer unerreichbaren Zukunft liegt, sondern nur ein paar Jahre vor uns liegen könnte. Ein bisschen hat man bei dem Film sogar den Eindruck, dass er in den 90ern oder sogar den 80ern spielt! Alles sieht sehr gebraucht aus.

 

DEADLINE: THE DOMESTICS ist von der neu oder wieder gegründeten Firma Orion Pictures produziert. Der Name Orion steht für Kultfilme wie TERMINATOR und ROBOCOP, die auch das Thema der Postapokalypse behandeln. Guckst du dir zur Vorbereitung auf eine Rolle solche genreverwandten Filme an?

 

Tyler Hoechlin: Es kommt immer darauf an, auf welches Projekt, auf welche Rolle ich mich gerade vorbereite. Für THE DOMESTICS habe ich mich vor allem viel mit unserem Regisseur unterhalten und bin mit ihm bis ins kleinste Detail das Drehbuch durchgegangen. Auch mit meiner Filmpartnerin, Kate Bosworth, habe ich viel über unsere Rollen und wie wir sie für den Film spielen wollen, geredet. Manchmal mache ich das aber auch, dass ich mir zur Vorbereitung bestimmte Filme ansehe, wenn sie wirklich zu meinem aktuellen Projekt passen. Da kann man mit bestimmten Elementen arbeiten, die der Zuschauer vielleicht aus seiner filmischen Sozialisation schon kennt. Es kann aber auch schaden, wenn man sich an zu vielen Beispielen orientiert. Dann kann es passieren, dass man es nicht mehr schafft, etwas Originelles zu schaffen, sondern man imitiert nur noch.

 

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