
Mit dem Science-Fiction-Superhelden-Kracher THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS zelebriert Marvels First Family endlich ihren triumphalen Einzug in das Marvel Cinematic Universe.

Die Fantastic Four sind das erste Superheldenteam aus dem Haus der Ideen. Seinen ersten Comic-Auftritt hatte dieses Quartett im Jahr 1961, dem Jahr, in dem der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch ins All flog. Wie dieser starteten auch die vier Helden, Supergenie Reed Richards, seine große Liebe Susan Storm, deren kleiner Bruder Johnny Storm und Reeds bester Freund Ben Grimm, an Bord ihres Raketenschiffs zu einem Forschungsflug in den Weltraum. Dabei wurden sie jedoch von kosmischer Strahlung erfasst, die ihre Körper für immer veränderte und ihnen Superkräfte verlieh:
Reed wird zum ultraflexiblen Gummimenschen Mr. Fantastic; Invisible Woman Susan kann nicht nur unsichtbar werden, sondern auch telekinetische Kraftfelder erzeugen; Johnny wird zur Human Torch mit pyrokinetischen Feuerkräften und der Fähigkeit, zu fliegen, und der blauäugige Ben wird zum superstarken Thing mit einem Körperpanzer aus orangefarbenen Felsen. Doch sind die vier marveltypisch keine makellosen Überwesen, sondern Menschen mit Schwächen und Fehlern, die lernen müssen, nicht nur mit den Problemen des Alltags umzugehen, sondern auch noch mit denen, die einem phänomenale kosmische Kräfte einbrocken.

Immerhin setzt die Heldenfamilie diese Kräfte zum Wohle der Menschheit ein, nicht nur, indem sie Monster, Superschurken und andere Bedrohungen bekämpft, sondern auch durch Sue Storms Gründung der Future Foundation, einer Organisation, deren Ziel Frieden für alle Nationen der Welt ist, und natürlich nicht zuletzt auch durch die Erfindungen und Forschungen von Reed Richards.
So spielt sich der Film vor einer Kulisse ab, die auf den ersten Blick zwar stark an die Roaring Sixties mit raketenflossigen Autos erinnert, aber dank Elementen wie schwebenden Autos und Robotern durchaus unserer heutigen technologischen Entwicklung bereits voraus ist. Weitere retrofuturistische Kniffe sind beispielsweise die riesigen Röhrenbildschirme, die auf dem berühmten Times Square angebracht sind, wo man früher eher Werbetafeln und heute leuchtende LED-Anzeigen und Flatscreens vorfindet.

Mitten in diesem Utopia erscheint eines Tages eine silbrige Gestalt, die der Menschheit den unabwendbaren Untergang durch den Weltenverschlinger Galaktus verkündet. Das lassen sich unsere Helden natürlich nicht gefallen und beschließen, erneut ins All vorzudringen und dort einmal klarzustellen, dass die Erde nicht so einfach verspeist wird. Eine leicht größenwahnsinnige Idee, die natürlich kolossal in die Hose geht.
Nach der retrofuturistischen Erde bietet das All natürlich eine fantastische Kulisse. Wahrhaft Gewaltiges wird hier geboten und ohne zu übertreiben auch Dinge, die es so noch nie zuvor an Bord eines Raumschiffs zu sehen gab.

Wie es den vier Freunden letztlich doch gelingt, die Erde vor dem drohenden Untergang zu bewahren, zu welch fantastischen Leistungen eine geeinte Welt in der Lage ist und warum Familie nicht nur bei LILO & STITCH die Antwort auf alle diese Fragen ist, erfährt man bald im Kino in THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS. (Marc Schmitz)
Knallbuntes Comic-Feuerwerk mit viel Gefühl

