Regie: Patty Jenkins / USA 2017 / 141 Min.

Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Robin Wright, Connie Nielsen, Danny Huston

Produktion: Deborah Snyder, Zack Snyder, Richard Suckle

Freigabe: FSK 12

Verleih: Warner Bros.

Start: 15.06.2017

 

 

WONDER WOMAN scheint den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Kritikern fiel die Resonanz auf den Film äußerst positiv aus. Interessant ist hierbei, dass die Metaebene des Films eher Gesprächsstoff wurde als die Story, welche der Vollständigkeit halber folgendermaßen aussieht:

Diana (Gal Gadot) wächst auf einer von Zeus extra für die Amazonen kreierten Insel unter starken Kriegerinnen auf. Eines Tages, zur Zeit des Ersten Weltkrieges, macht ein Flugzeug an der Küste eine Bruchlandung, und der Pilot (Chris Pine) berichtet der späteren Wonder Woman, dass draußen ein Krieg tobt, der das Ende aller Kriege bedeuten solle. Diana vermutet den bösen Kriegsgott Ares dahinter und macht sich mit dem Piloten auf den Weg, um diesen Krieg zu stoppen und die Menschheit vor ihrem Untergang zu retten.

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Die Geschichte ist klassisch genug, um nicht kontrovers zu werden. Wer den Film sieht, wird auch schnell merken, dass dieser Film stärker in seiner Hyperrealität wirkt als in sich. Die einen erfreuen sich daran, dass endlich eine starke, aber gleichzeitig auch gut inszenierte Superheldin toll zur Geltung kommt – ELEKTRA und CATWOMAN sei Dank. Die anderen erfreuen sich daran, dass DC sich langsam, aber sicher von seiner düsteren Ernsthaftigkeit, die Christopher Nolan die letzten Jahre stark geprägt hatte, emanzipiert und auch seichtere Unterhaltung in Form von mehr One-Linern bietet – Marvel sei Dank.