(OT: THE MAN FROM U.N.C.L.E.)
Regie: Guy Ritchie / USA 2015 / 117 Min.
Darsteller: Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander, Elizabeth Debicki, Hugh Grant
Produktion: John Davis, Steve Clark-Hall, David Dobkin
Freigabe: FSK 12
Verleih: Warner Bros.
Start: 13.08.2015

Mit BUBE, DAME, KÖNIG, GRAS und SNATCH schuf Guy Ritchie zeitlose, moderne Klassiker, die ihm völlig zu Recht den Spitznamen „britischer Tarantino” einbrachten. Nach seinem folgenden Ausrutscher SWEPT AWAY mit seiner damaligen Ehegattin Madonna konnte er sich mit REVOLVER und vor allem ROCK’N’ROLLA wieder bei den Fans etablieren. Dem Genre Gangster/Heist kehrte er mit zwei SHERLOCK HOLMES-Filmen den Rücken, ohne dabei auf seinen typischen Stil zu verzichten. Und auch CODENAME U.N.C.L.E. trägt den unverkennbaren Ritchie-Stempel: Kamerafahrten, Rückblenden und Plot Twists ahoi!
Basierend auf der beliebten US-amerikanischen TV-Serie SOLO FÜR O.N.C.E.L. verschlägt uns die Handlung in die 1960er-Jahre, in die heiße Phase des Kalten Krieges. Der US-Spion Napoleon Solo (SUPERMAN Henry Cavill) arbeitet gezwungenermaßen mit dem russischen Geheimagenten Illya Kuryakin (Armie Hammer) zusammen, um gemeinsam einer mysteriösen kriminellen Organisation auf die Schliche zu kommen, die den Weltfrieden bedroht.

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Dabei ist ihre einzige Spur Gaby (Alicia Vikander), die Tochter eines verschwundenen deutschen Wissenschaftlers, mit der sie Zugang zu der Organisation erhalten. Und da bieten sich die ersten Konflikte, denn die Agenten könnten unterschiedlicher nicht sein: Während der arrogante Solo (dieses hochnäsige Ami-Selbstverständnis konnte mit Cavill wohl nur ein Brite so schön rüberbringen) stets darauf bedacht ist, eine unauffällige und elegante Lösung zu finden, ist Kuryakin immer bereit, Probleme mit Gewalt in jeglicher Form zu beseitigen. Sie sind es dann auch, die CODENAME U.N.C.L.E. nahezu die komplette Spielzeit tragen.

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